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Seitan selbst gemacht

Nach einem kurzen Krankheitsausfall gestern melde ich mich heute wieder mit einem Rezept für selbst gemachten Seitan zurück. Diesmal ist er so lecker geworden, dass mein Sohn ihn sogar jeden Tag in die Schule mitnehmen würde – statt der vegetarischen Lyoner. Das nenne ich mal ein Erfolgserlebnis! Der Seitan hat genau die richtige Konsistenz, ist überhaupt nicht gummiartig und ist von den Gewürzen super abgestimmt. In Zukunft kann ich mir also den teuren gekauften Seitan sparen und werde ihn immer selbst machen.

Seitan selbst gemacht

Trockene Zutaten:
2 ½ cups Weizengluten
½ cup Sojamehl
1/3 cup Hefeflocken
2 EL Gemüsebrühe
2 TL Paprikapulver
1 TL Knoblauchpulver
1 TL Chiliflocken
1 TL Rauchsalz
1 TL Oregano
½ TL Thymian
¼ TL Cayennepfeffer
½ TL Salz

Nasse Zutaten:
1 ¾ cups Wasser
3 EL Tomatenmark
2 EL Sojasauce
2 EL Olivenöl

Den Backofen auf 160°C vorheizen.

Zuerst die trockenen Zutaten mischen. In einer zweiten Schüssel die nassen Zutaten mit einem Schneebesen verquirlen, dann zu den trockenen Zutaten geben und in einer Teigmaschine gut verkneten. Ich habe alles im Thermomix auf Brotteigstufe gemischt, das wurde perfekt.

Den Teig herausnehmen und auf der Arbeitsfläche zu einer Rolle mit ca. 8cm Durchmesser (also nicht zu dünn) rollen. Fest in Alufolie einwickeln, die Enden verschließen. Im Backofen für 100 Minuten backen, dann noch etwas in der Folie abkühlen lassen.

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DER vegane Burger

Dienstag ist ja bei uns Burgertag und schon beim Durchstöbern der Rezepte war ich ziemlich sicher, dass ich diesmal einen Volltreffer lande. SO muss ein vegetarischer Burger schmecken! Meine Kinder waren hellauf begeistert und sind sich einig, dass wir diesen Burger bald wieder machen. Das ist wirklich ein tolles Erfolgserlebnis! 

Das ursprüngliche Rezept stammt aus dem Buch La Veganista , einige Sachen habe ich nach unserem Geschmack abgeändert.



Vegane Burger (8 Stück)



80g Sojaschnetzel

½ Zwiebel

1 Knoblauchzehe

200g Seitan

½ TL Rauchsalz

2 EL Petersilie

1 EL Senf

1 EL Ketchup

1 EL BBQ Ketchup

3 EL Olivenöl

2 EL Sojasauce



4 EL Semmelbrösel

2 TL Speisestärke

3 TL Agar-Agar (kann man sicher auch durch Johannisbrotkernmehl ersetzen)

Salz



Die Sojaschnetzel mit 300ml kochendem Wasser übergießen und durchziehen lassen. In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch klein würfeln und kurz in etwas Olivenöl anschwitzen. Den Seitan in grobe Stücke schneiden und zusammen mit Zwiebeln, Knoblauch und den abgetropften Sojaschnetzeln in einem Mixer pürieren. 

Mit Rauchsalz, Petersilie, Senf, Ketchup, BBQ Ketchup, Sojasauce und Olivenöl mischen, am Schluss Semmelbrösel, Speisestärke und Agar Agar untermischen.

8 Burger formen und bei niedriger bis mittlerer Temperatur von jeder Seite ca. 6 Minuten anbraten. Achtung: Die Buletten bekommen erst beim Anbraten eine festere Konsistenz, beim Formen und Umdrehen muss man sehr vorsichtig mit ihnen umgehen.

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Vegetarische Schnitzel für Faule

Heute gab es bei uns zum ersten Mal vegetarische Schnitzel. Erfreulicherweise hat real,- ein wirklich großes Angebot an Fleischersatzprodukten. Vegetarische Schnitzel, Nuggets und „Fleisch-“Bällchen habe ich mal mitgebracht, das werden wir so nach und nach probieren.

Die vegetarischen Schnitzel waren paniert und mussten nur noch in der Pfanne angebraten werden. Dazu gab es Salzkartoffeln und Spargel (TK). Im Gegensatz zu unserem ersten Versuch mit selbst gemachtem Seitan war die Konsistenz der Schnitzel diesmal überhaupt nicht gummi-artig, sondern sehr angenehm. Geschmacklich fand ich sie auch sehr lecker, in Richtung Hähnchenfleisch (das ja eigentlich recht wenig Eigengeschmack hat). Mein Sohn hat abschließend gesagt, er könne sich auf jeden Fall vorstellen, solche Schnitzel ab und zu als Ersatz zu essen. Das ist doch schon mal was.

Fazit: Fertige Fleischersatzprodukte sind fix zubereitet und geschmacklich bisher erstaunlich gut.

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Mittagessen 2 – Seitan-Gyros mit Tzatziki

Nach unserer großen Einkaufsrunde heute Vormittag habe ich zuerst mit meiner kleinen Tochter die Rüblitorte nach Attila Hildmann gebacken (Rezept folgt) und danach das Mittagessen zubereitet – Seitan-Gyros mit Tzatziki.

Den Seitan habe ich gestern Abend schon vorbereitet. Ich habe das Glutenpulver mit Gyrosgewürz, Wasser und etwas Öl vermischt und zu einem Teig verknetet. Dieser wurde dann in ein kleines Küchenhandtuch gewickelt, mit Küchengarn umwickelt und in einer kräftigen Brühe gegart. Über Nacht durfte er dann mitsamt Brühe im Kühlschrank ruhen.

Heute Vormittag habe ich den Seitan in feine Streifen geschnitten und in einer Marinade aus Gyrosgewürz, Tomatenmark und Öl ziehen lassen. Zum Mittagessen wurde das Gyros dann scharf angebraten und mit Pommes und Tzatziki serviert. Unser cremiges Tzatziki ist so berühmt, dass ich hier mal das Rezept einstelle:

Cremiges Tzatziki

1 Gurke
1 Becher (250g) Sahnequark
1 Becher (200g) Schmand oder Creme fraiche
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer


Die Gurke mit einem Hobel grob in ein Sieb raspeln. Salzen und am Besten in der Spüle oder über einer Schüssel abtropfen lassen.
In der Zwischenzeit den Quark und Schmand mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Knoblauch pressen oder ganz fein reiben und hinzugeben.
Jetzt die abgetropften Gurken noch einmal kräftig ausdrücken und dann zu der Quarkmischung hinzugeben.
Guten Appetit!

Das Seitan-Gyros konnte leider nicht ganz überzeugen. Ich werde nächstes Mal noch mehr Salz und Gewürze hinzufügen, außerdem war die Konsistenz trotz der kleinen Streifen noch etwas gummiartig. Leider gibt es ja in unserem Bio-Supermarkt keinen fertigen Seitan, so dass ich keine Vergleichsmöglichkeit habe, aber ich hoffe doch, dass ich das noch besser hinbekomme!

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