Kürbis-Smoothie

Die Idee zu diesem Smoothie kommt (natürlich) aus Amerika. Im Herbst findet man hier zahllose Kürbisrezepte. Und da ich, wie Ihr wahrscheinlich schon bemerkt habt, ein großer Hokkaido-Fan bin, freue ich mich immer über neue Rezepte. Obwohl ich zugegebenermaßen bisher noch nichts von einem Kürbis-Smoothie gehört habe, fand ich die Idee einfach genial. Und in meiner Lieblings-Kombination mit Kokos musste das ja einfach super werden!

Ich habe mich also gleich rangemacht und gestern einen Hokkaido gedämpft. Eine Hälfte behalte ich zum Snacken, die andere wurde zum Smoothie verarbeitet. Das Pürree kann man auch sehr gut einfrieren, dann hat man immer einen Vorrat. Pumpkin Pürree in Dosen gibt es ja in Deutschland leider nicht. Und nun zum Rezept:

Kürbis-Smoothie

500ml Soja-Vanillemilch
200ml (½ Dose) Kokosmilch
1 cup gekochtes Kürbispürree (ca. ¼ Hokkaido)
3 Datteln
2 TL Leinsamen
2 TL Zimt
½ TL Apfelkuchengewürz oder Lebkuchengewürz oder etwas Nelke, Piment und Ingwer
1 Prise Muskat
½ TL Maca-Pulver
etwas Agavensirup nach Geschmack

Alle Zutaten im Mixer zu einer homogenen Masse verarbeiten. Nach eigenem Geschmack noch etwas süßen oder nachwürzen. Wenn der Smoothie im Kühlschrank aufbewahrt wird, dickt er durch die Leinsamen noch sehr ein. Dann kann man noch Vanille-Milch hinzufügen.

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Schoko-Muffins und Ninjago-Buffet






Bevor der September ganz vorbei ist, möchte ich Euch noch das kleine Geburtstags-Buffet für meinen mittleren Sohn vorstellen. Er wurde 7 Jahre alt und hat sich als Thema LEGO Ninjago gewünscht. Da wir nur eine ganz kleine Runde waren, gab es „nur“ glutenfreie Brownies, vegane Schoko-Muffins und für die Kinder noch kleine Ritter Sport Schokoladen, die mit einer Ninjago-Banderole umwickelt waren.

Mir ist aufgefallen, dass ich noch gar kein ganz schlichtes Schoko-Muffin Rezept gepostet habe, das hole ich jetzt sofort nach!

Schoko-Muffins

1 cup (250ml) Sojamilch Vanille
1 TL Balsamico bianco

¾ cup Zucker
1/3 cup Keimöl
1 EL Ei-Ersatz oder Sojamehl, mit Wasser angerührt
1 TL Vanille-Extrakt
1 cup Mehl
1/3 cup Kakao
¾ TL Backpulver
½ TL Natronpulver

1 Packung (75g) Schoko-Drops

Ofen auf 180°C vorheizen.

Sojamilch mit Essig mischen und beiseite stellen, damit die Milch ausflocken kann. Zucker, Öl und Vanille-Extrakt mischen. Mit der Sojamilch aufschlagen. Mehl, Kakao, Backpulver und Natron hinzufügen und klümpchenfrei vermischen. Schoko-Drops unterheben.
Muffinförmchen zu ¾ mit dem Teig füllen und im Ofen ca. 20 Minuten backen. Probe mit einem Zahlstocher machen. Einige Minuten abkühlen lassen und dann auf einen Rost setzen. 


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Grüner Sonnenschein-Smoothie mit Spirulina

Und gleich folgt schon das nächste Smoothie-Rezept mit einem Superfood. Diesmal geht es um die Spirulina-Alge, der ich ja schon einen Post gewidmet habe.

Als sonstige Gesundmacher enthält der tropische Smoothie Leinsamen (Ballaststoffe, Omega-3 Fettsäuren und Lignane, die Brust- und Prostatatkrebs vorbeugen), Spinat und natürlich eine Menge Obst. Ein Smoothie kann immer nach eigenem Geschmack abgewandelt werden, es macht also nichts aus, wenn Ihr die ein oder andere Zutat nicht zu Hause habt. Experimentieren ausdrücklich erwünscht!

Grüner Sonnenschein-Smoothie

500ml Reis-Kokosmilch
250ml Vanille-Sojamilch oder Mandelmilch
1 Banane
1 Orange
1 reife Mango
1 Handvoll junger Spinat
1 TL Spirulina-Alge
4 TL Leinsamen
2 EL Kokosmus
2 TL Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft

Alle Obstsorten schälen und mit etwas Milch im Mixer zu einem feinen Brei verarbeiten. Dann die restlichen Zutaten hinzufügen und auf höchster Stufe zu einem feinen Smoothie mixen.

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Alles-wird-gut-Smoothie mit Maca

Die Rohkostmesse hat mich für Superfoods begeistert. Ja, generell ist jedes Gemüse und Obst von sich aus schon mal ein Superfood, aber der Begriff steht für Nahrungsmittel mit einem besonders hoch konzentrierten Gehalt an gesundheitsfördernden Stoffen wie Antioxidantien, Mineralstoffe und Aminosäuren. Den Moringabaum habe ich ja in meinem vorletzten Post schon vorgestellt, heute bekommt Ihr ein Rezept für Maca.

Maca? Habt Ihr noch nie gehört? Ich erkläre Euch mal kurz, was das ist. Maca ist eine Wurzel aus Südamerika. Die Wurzel wird auch „peruanisches Ginseng“ genannt und ist bei uns als Pulver erhältlich. Es enthält alle essentiellen Aminosäuren, viel Eisen, Zink, Calcium, Kalium, und Magnesium, außerdem B-Vitamine sowie Vitamin C und E.

Das Pulver sorgt für einen verbesserten Sauerstofftransport im Blut und ist somit gut für unser Gehirn. Es stärkt unser Immunsystem und macht uns stressresistent. Außerdem erhöht es die Energie. Potenzfördernd und fruchtbarkeitssteigernd ist es auch noch, aber das nur nebenbei. Mehr als 2 TL sollte man pro Tag allerdings nicht davon verzehren, da es sonst die Hormone durcheinander bringen kann.

Und hier ein leckerer Morgen-Smoothie, der einen Energiekick für den Tag gibt und uns gegen den täglichen Stress hilft. Bananen und Kakao (ebenfalls ein offizielles Superfood) unterstützen den Effekt. Und die Leinsamen sorgen für gesunde Fette und Ballaststoffe. Da der Smoothie so ausgleichend auf unser Gemüt wirkt, nenne ich ihn einfach den...

Alles-wird-gut-Smoothie mit Maca

500ml Mandelmilch oder Sojamilch Vanille
1 Banane
2 TL Leinsamen
2-3 TL Kakaopulver
½ TL Macapulver
2 TL Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft
1 EL Mandelmus

Alles im Mixer auf höchster Stufe ca. 30 Sekunden (kommt auf die Leistungsstärke des Mixers an) mixen bis es ein feiner Smoothie ohne sichtbare Klümpchen ist.

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Vegane Blätterteigtaschen mit indischer Hokkaido-Füllung

Heute gibt es ein herbstliches Party-Food Rezept. Diese Blätterteigtaschen habe ich für eine Einschulungsfeier gemacht und so viel Lob dafür geerntet, dass Ihr sie auf jeden Fall auch bald mal ausprobieren solltet! Die Kombination von Kokosmilch, Curry und Garam Masala macht sich einfach bei allen Gerichten gut. Und wenn Ihr noch etwas von der Füllung übrig habt, esst sie einfach selbst leer, so wie ich :)

Vegane Blätterteigtaschen mit Hokkaido-Curry-Füllung

2 Rollen gekühlter Blätterteig (ist meistens vegan)
½ Hokkaido Kürbis
½ Dose Kokosmilch
1 TL Garam Masala
1 ½ TL Curry
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Den Hokkaido in kleine Würfel schneiden. In etwas Olivenöl anbraten. Nach ca. 5 Minuten mit der Kokosmilch ablöschen und würzen. Noch 15 Minuten weiter köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Die Flüssigkeit sollte fast komplett verdampft sein, damit der Blätterteig nicht durchweicht. Etwas abkühlen lassen.

Ofen auf 200°C vorheizen.

Blätterteig ausrollen, längs in der Mitte teilen und in der Breite vierteln, so dass 8 Rechtecke entstehen. Auf eine Seite des Rechtecks ca. einen Esslöffel der Kürbisfüllung geben und zusammenklappen. Die Ränder mit einer Kuchengabel eindrücken, so dass die Taschen nicht mehr aufgehen können. Mit etwas Hafersahne bestreichen und im Backofen ca. 20-25 Minuten backen.

Tipp: Schmeckt auch mit Süßkartoffeln himmlisch!

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Besuch der Rohkost-Messe

Gestern war ich mit einer Freundin auf der Rohkostmesse „Rohvolution“. Das war wirklich inspirierend! Ich habe eine große Wunschliste an Dingen, die ich unbedingt demnächst ausprobieren möchte. Die ersten Kekse trocknen schon im Dörrautomaten!
Man konnte sich auf der Messe an allen Ständen durchprobieren, dazu gab es wunderbares Essen (meine Freundin hatte eine fantastische Rohkost-Lasagne, ich hatte rohe Falafel mit einer tollen mexikanischen Tomatensalsa). DAS Geschmackserlebnis war aber eine frische junge Kokosnuss. Die Kokosmilch darin schmeckt einfach nur himmlisch! Als Nachtisch für zu Hause haben wir uns noch ein Stück Schokoladenkuchen mitgenommen - die Hälfte davon hat mir meine Tochter stibitzt, aber ich war ja sowieso schon sehr satt vom vielen Probieren.

Die tollen Hochleistungsmixer haben es mir wirklich angetan. Mein Geburtstagswunsch steht auf jeden Fall schon fest. Grüne Smoothies sind ja schon seit einiger Zeit ein richtiger „Renner“, und auch für Nussmilch ist so ein Vitamix oder Bianco Puro einfach perfekt.

Da ich ja morgens immer etwas gestresst bin und mir nicht sehr oft die Zeit nehme, einen grünen Smoothie zu machen, habe ich mir auf der Messe Grüner Smoothie Würfel mitgenommen. Sie enthalten Moringapulver – das ist ein Wunderbaum, dessen Blätter z. B. 10x mehr Vitamin A enthalten als Karotten, 15x mehr Kalium als Bananen, 9x mehr Proteine als Milch und 25x mehr Eisen als Spinat. Da kann man getrost alle Vitamintabletten und Proteinpülverchen vergessen! Auch Ranga Yogeshwar hat den Moringa schon entdeckt: http://www.youtube.com/watch?v=sW5AzxQ8tLc

Die Würfel werden einfach abends in 400ml Wasser eingeweicht und morgens dann ordentlich durchgemixt. Natürlich kann man noch jedes beliebige Obst in seinen Smoothie geben, aber die Würfel enthalten auch schon Aprikosen, Datteln und Bananen, so dass sie süß schmecken. Mit 1€ pro Würfel natürlich kein Schnäppchen, aber bis ich mein eigenes Moringa-Bäumchen im Wohnzimmer stehen habe, greife ich gerne auf dieses praktische Hilfsmittel zurück.

Soweit mal mein erster Bericht der Rohkost-Messe. Ich habe noch einige neue Dinge mehr entdeckt, die stelle ich Euch ein anderes Mal vor. Unten seht Ihr noch eine schöne Infografik von visual.ly über den Moringabaum. Bitte anklicken für eine Vergrößerung. Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

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Afrikanischer Couscous-Topf, vegan

Heute ist ein großer Tag gekommen, ich poste *großer Trommelwirbel* mein erstes ganz eigenes Rezept! Gestern nach einem fürchterlich stürmischen und kalten Tag, an dem ich sogar zum ersten Mal unseren Holzofen in Betrieb nehmen musste, war mir so gar nicht nach dem üblichen Abendbrot.

Ich hatte richtig Lust auf eine schöne wärmende Schüssel mit... tja, was denn? Da die hungrige Meute im Hintergrund schon laut hörbar Hunger hatte, musste es ganz schnell gehen. Also fiel mir spontan Couscous ein. Der braucht ja nur ein paar Minuten durchziehen. Dazu noch Tomaten und braune Linsen (aus der Dose) und eine Karotte, die einsam im Kühlschrank rumlag, das war´s schon. Damit das Ganze auch schön wärmt und eine tolle Aromenvielfalt bekommt, habe ich es afrikanisch gewürzt. Lasst Euch bitte nicht von der langen Zutatenliste abschrecken. Eigentlich sind es nur 4 Zutaten, alles andere sind dann Gewürze.

Afrikanischer Couscous-Topf, vegan

1 Karotte
ca. 150ml Wasser
1 kl. Dose stückige Tomaten
½ kl. Dose braune Linsen (ohne Zusätze)
½ cup Couscous

1 TL Paprikapulver
Koriander
Piment
Kreuzkümmel
¼ TL Cayennepfeffer
¼ TL Zimt
1 Prise Muskatnuss
3 Kardamomkapseln, andrücken und in Teebeutel geben
Salz, Pfeffer

Die Karotte schälen und würfeln. In ca. 150ml Wasser mit etwas Salz oder Gemüsebrühe ca. 5 Minuten bissfest kochen. In dieser Zeit kann man sich die Gewürze zurechtsuchen.
Tomaten hinzufügen und Gewürze dazugeben. Kardamomkapseln im Teebeutel mit einhängen. Ca. 5 Minuten erhitzen, bis die Sauce köchelt. Linsen abtropfen lassen und ca. ½ – ¾ Dose zu den Tomaten geben. Couscous ebenfalls hinzufügen. Ungefähr 3-5 Minuten quellen lassen und ab und zu umrühren bis die Flüssigkeit aufgesogen ist. Fertig ist ein wärmendes orientalisches Couscousgericht.

Tipps:
Wenn es noch schneller gehen soll, kann man auch gefrorene Karotten verwenden
Natürlich muss man keine Linsen aus der Dose nehmen, man kann sie auch prima vorkochen und im Kühlschrank oder in der Tiefkühltruhe aufbewahren.
Wer etwas länger Zeit hat, kann statt Couscous auch Hirse verwenden, dann wird das Gericht noch gesünder.



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